Mehrweg im Getränkebereich
Mehrweg im Getränkebereich
Als führendes Getränkelogistik-Unternehmen im Münsterland unterstützen wir regionale Unternehmen und vertreiben zahlreiche regionale Produkte. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit liegt im Vertrieb von Getränken in Mehrweggebinden. Als Mitglied der Deutschen Umwelthilfe setzen wir uns dabei für die Nutzung von Mehrwegsystemen ein.
Mehrweg – Auf dieses Zeichen achten
Viele Verbraucher möchten ihre Getränke gerne in Mehrwegflaschen kaufen. Oft ist es aber gar nicht so leicht zu erkennen, ob es sich wirklich um eine Mehrwegflasche handelt. Deswegen haben Brauereien, die Hersteller von Fruchtsäften und die Mineralbrunnen ein gemeinsames Zeichen geschaffen, das Verbraucherinnen und Verbrauchern die Erkennung von Mehrwegflaschen erleichtert.
Mehrwegflaschen aus Glas und PET tragen zum Klimaschutz bei. Dies gilt für Pool-Mehrwegflaschen aus Glas mit 35-50 Umläufen und aus PET mit 15-25 Umläufen sowie Transportdistanzen von unter 300 Kilometern im Vergleich zu marktdurchschnittlichen Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen; zusätzliche Faktoren wie eine Gewichtsreduzierung, eine Optimierung der Reinigungsprozesse, der Einsatz erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung der Transportfahrzeuge können den Klimaschutzvorteil von Mehrwegflaschen aus Glas und PET weiter vergrößern.
Die erklärende Aussage zu Klimavorteilen von Mehrweg im Vergleich zu Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen beruht auf der Grundlage folgender Studien:
- „Ökobilanz Getränkeverpackungen I für Bier und Frischmilch“ (1995) Pilotstudie im Auftrag des Umweltbundesamtes
- „Ökobilanz für die leichte PET-Mehrwegflasche“ (1999) durch Prognos GmbH und IFEU-Institut Heidelberg im Auftrag der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG
- „Ökobilanz Getränkeverpackungen II – Phase I für alkoholfreie Getränke und Wein“ (2000) durch Prognos GmbH, IFEU-Institut Heidelberg, Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung GVM, Umweltbundesamt – Status-quo-Analyse im Auftrag des Umweltbundesamtes
- „Ökobilanz für Getränkeverpackungen II – Phase 2“ (2002) durch Prognos AG, IFEU-Institut Heidelberg, Umweltbundesamt – optimierte Verpackungssysteme für alkoholfreie Getränke im Auftrag des Umweltbundesamtes
- „Ökobilanz der Glas- und PET-Mehrwegflaschen der GDB im Vergleich zu PET-Einwegflaschen“ durch IFEU-Institut Heidelberg (2008) im Auftrag der Genossenschaft Deutscher Mineralbrunnen
- „Ökobilanzielle Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für Bier“ durch IFEU-Institut Heidelberg (2010) im Auftrag der Beverage Can Makers Europe
- „PET-Ökobilanz 2010 – Ökobilanzielle Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für kohlensäurehaltige Mineralwässer und Erfrischungsgetränke sowie stille Mineralwässer“ (2010) durch IFEU-Institut Heidelberg im Auftrag der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen IK-PET
- „Prüfung und Aktualisierung der Ökobilanzen für Getränkeverpackungen“ 2016 durch IFEU-Institut Heidelberg, Integrahl und der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im Auftrag des Umweltbundesamtes UBA
- „Ökobilanz der PET-Einweg-Kreislaufflasche der MEG“ 2023 durch IFEU-Institut Heidelberg im Auftrag der MEG Weißenfels GmbH & Co. KG
- „Ökobilanzielle Analyse von Optimierungspotentialen bei Getränkeverpackungen“ 2024 durch Ökopol Institut für Ökologie und Politik GmbH, ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH, Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Wuppertal Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes UBA
Erneuerbare Energien
Seit 2010 steht auf dem Dach des Fresh & Cool Getränkemarktes in Werne eine Photovoltaik Anlage mit einer Leistung von 54 Kwp (Kilowattpeak). Diese Anlage erzeugt im Jahr je nach Sonnenscheindauer ca. 53000 kwh Strom. Mit dieser Menge könnte man über 15 Eigenheime ein Jahr lang mit Strom versorgen. Tagsüber wird mit der Photovoltaik Anlage unter anderem das Kühlhaus des Getränkemarktes mit Strom versorgt. Insgesamt ist die erzielte Strommenge weit mehr als der Getränkemarkt im Jahr an Strom benötigt.
Mehrweg und seine Vorteile
Mehrwegflaschen können dazu beitragen, Verpackungsabfälle zu vermeiden, da sie mehrfach wiederbefüllt werden. Durch die wiederholte Befüllung von Mehrwegflaschen müssen für die gleiche Anzahl an Nutzungen weniger neue Flaschen hergestellt werden.
Regionale Produkte und kurze Transportwege
Viele der von uns vertriebenen Mehrwegprodukte werden regional abgefüllt und vermarktet. Dadurch können bei diesen Produkten kurze Transportwege innerhalb der Region ermöglicht werden.





